Infusions-Therapie
Unter Infusionstherapie versteht man das “Hineingießen” einer Flüssigkeit oder einen Aufguß zur Lösung von Drogeninhaltsstoffen. Landläufig bekannt ist die Infusion in Form eines “Tropfes”. Bei bestimmten Krankheiten kann die Zuführung von medizinischen, therapeutischen Flüssigkeiten zwingend notwendig sein. In der Regel werden diese dann mittels einer Injektionsnadel in eine Körpervene vorgenommen. Eine weitere Möglichkeit ist die Infusion in den Darm mittels eines ca. 5 Millimeter dicken Katheters.
Beispiel einer Infusionsbehandlung: die Procain – Basen – Infusion
Bei der hochdosierten Procain-Basen-Infusion wird ein bestimmtes Gemisch aus Procain und Natriumbikarbonat in einer isotonischen Kochsalzlösung durch eine Vene appliziert. Aufgrund der hohen körperregulierenden, schmerzstillenden und entzündungshemmenden Wirkung kann die nebenwirkungsarme Therapie bei einer Vielzahl von Krankheiten eingesetzt werden. Die Infusion gleicht den Säure-Basenhaushalt aus.
Die wichtigsten Symptome einer latenten Übersäuerung sind brennende Schmerzen, saurer Schweiß, allgemeines Unwohlsein, Schlafstörungen, übermäßige Mattigkeit, Sodbrennen sowie immer wieder auftretende Entzündungen. Sehr gute Wirkungen hat die Infusion bei akuten und chronischen Schmerzzuständen, sodass der Schmerzmittelverbrauch (Einnahme von Schmerztabletten) häufig nach kurzer Zeit durch den Therapeuten verringert werden kann. Des weiteren tritt eine allgemein Ausgleichende und Vitalisierende Wirkung ein.
